FAQ

Schnarchen

Welche Symptome hat Schnarchen?

Wenn Sie schlafen merken Sie nicht ob Sie schnarchen. Ihr Partner wird Ihnen dies vielleicht mitteilen. Viele Schnarcher klagen jedoch über Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder auch Konzentrationsstörungen.

Welche Folgen hat Schnarchen? 

Der Abfall der Sauerstoffsättigung beim Schnarchen kann zu Blutdruckschwankungen führen, woraus sich ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle ergibt. Auch der Partner kann durch das konstante Schnarchen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Was bedeutet S.A.S.?

S.A.S. ist die Abkürzung für das Schlafapnoe Syndrom. Das S.A.S. ist  durch Atemstillstände (sog. Apnoen) während des Schlafs gekennzeichnet. Oft treten Symptome wie eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang (Sekundenschlaf) sowie eine Reihe weiterer Symptome und Folgeerkrankungen auf. Die Atemstillstände führen zu einer verringerten Sauerstoffversorgung und zu wiederholten Aufweckreaktionen, welche als automatische Alarmreaktion des Körpers zu deuten ist. Die meisten Aufweckreaktionen führen aber nicht zum Aufwachen, sondern lediglich zu erhöhten Körperfunktionen, beispielsweise zu beschleunigtem Puls. Deswegen werden sie von den Betroffenen meist nicht wahrgenomm
en. Die Folge der Aufweckreaktionen ist ein nicht erholsamer Schlaf, was meistens zu der typischen, oben beschriebenen Tagesmüdigkeit führt.

Welche Ursachen kann Schnarchen haben?

-Fehlbildungen bzw. Fehlstellungen des Unterkiefers
-Übergewicht
-konstitutionelle Erschlaffung der Rachenmuskulatur
-Alkohol, Nikotion
-Schlaf- und Beruhigungsmittel
-späte und üppige Mahlzeiten
-unregelmäßige Schlafzeiten
-behinderte Nasenatmung

Kinderrücken

Warum ist frühzeitige Prävention für den Rücken so wichtig?

Wenn Kinder in die Schule kommen bewegen sie sich automatisch nicht mehr so viel wie im Kindergarten. Im Unterricht wird meist im Sitzen gearbeitet und bei der Bearbeitung der Hausaufgaben am Nachmittag ist es ähnlich. Daher sind Sie als Eltern gefragt, Kindern auch nach der Schule Bewegungsangebote zu schaffen. Es ist bewiesen, dass sich ein Grundschulkind im Durchschnitt eine Stunde am Tag bewegt. Dies ist natürlich viel zu wenig. Es ist also nicht verwunderlich, dass Rückenschmerzen bei Kindern in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Welche Ursachen können Rückenprobleme haben?

-ungeeignete Arbeitsplätze
-ungeeignetes Schuhwerk
-Ranzen ist zu schwer bzw. nicht verstellbar
-einseitige Ernährung
-Erkrankungen am Bewegungsapparat

Wie sollte der Arbeitsplatz zu Hause eingerichtet werden?

Wenn Kinder an Ihrem Arbeitsplatz sitzen um Hausaufgaben zu erledigen, sollte dieser rückenfreundlich gestaltet sein. Dies bedeutet unter anderem:

-die Tischplatte sollte bis circa 20° neigbar sein
-Stuhl und Tisch sollten höhenverstellbar sein, so dass diese mit dem Kind wachsen können
-die Fußflächen des Kindes sollten immer den Boden berühren
-die Sitzfläche des Stuhls ist nach vorn geneigt

Worauf sollte man beim Ranzen achten?

Das Gewicht des Ranzens sollte 1/10 des Körpergewichts betragen. Der unbefüllte Ranzen sollte ein geringes Eigengewicht haben. Optimaler Weise können besonders schwere Gegenstände auch doppelt, für Zuhause und die Schule, gekauft werden.

Warum ist der Rückenkurs "Kleiner Rücken mach dich stark!" sinnvoll für mein Kind?

Ihr Kind kann mit anderen Kindern neue Bewegungserfahrungen sammeln. Die Kinder stärken dabei ganz nebenbei ihre Haltung. Im Kurs wird außerdem kindgerecht gelernt, warum der Rücken so wichtig ist, worauf die Kinder in der Schule achten sollten, wie eine gesunde und "rückenfreundliche" Ernährung aussieht und vieles mehr. Sie erfahren bei einem Elterntreffen wichtige Informationen, um Ihr Kind auf dem Weg zu einem starken Rücken optimal begleiten zu können

Für individuelle Fragen stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite.